Museum der Schwierigkeiten
Kennen Sie eine passende Immobilie?
Haben Sie Interesse, mitzumachen?
Bitte schicken Sie mir eine E-Mail!

Translate this page automatically.

 

 


Gebäude "Arbeiten/Leben - das Unperfekt-Haus"

Informationen über das gesuchte Gebäude finden Sie hier.


In diesem Gebäude soll u.a. auch das "Museum der Schwierigkeiten" entstehen

Innerhalb des Gebäudes würde ich gern ein Museum / eine Dauerausstellung einrichten, vielleicht 200...400qm groß, vielleicht vom Cafe/Restaurant zugänglich, mit diesem kombiniert(?). Dort soll deutlich gemacht werden, mit welchen Schwierigkeiten Personen kämpfen mußten, die heute allgemein anerkannt sind.Man feiert heute viel zu sehr die Erfolge. Dadurch entsteht der Eindruck, für bestimmte Menschen wäre alles ganz einfach und alle anderen wären nicht in der Lage, Aktivitäten einzubringen.

Das "Museum der Schwierigkeiten" soll dem entgegenwirken, indem dokumentiert wird, mit welchen technischen, persönlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen Schwierigkeiten diejenigen Menschen zurechtkommen mußten, die Dinge geschaffen haben, die wir heute für richtig und selbstverständlich halten. Das Spektrum solcher "Dinge" ist weit. Es beginnt bei wissenschaftlichen Erkenntnissen, technischen Dingen und geht bis hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Das "Museum der Schwierigkeiten" soll personen- und aktivitätsbezogen sein. Keine beschreibende, lähmende Darstellung von Schwierigkeiten, sondern es soll konkrete Informationen geben, wie heute anerkannte Persönlichkeiten mit den Schwierigkeiten umgegangen sind und wie sie zur Lösung beigetragen haben.

 

Beispiele

Die Herren Daimler und Benz mußten sich damit herumschlagen, daß der Nutzen ihrer schönen neuen Automobile dadurch zunichte gemacht wurde, daß anfangs immer ein Fußgänger mit einer Warnfahne vorauslaufen mußte. Wie wurde dieses Hindernis beseitigt?
Mr. Edison hat nach meiner Kenntnis unzählige Fasern im eigenen Garten angebaut und immer probiert, welche sich davon als Glühfäden für Glühbirnen eignen. Er mußte immense Geduld haben und unzählige Versuche machen. Falls er verheiratet war, hat seine Frau vielleicht geschimpft über all das Unkraut, was er im Garten angebaut hat und daß er zuwenig Zeit für sie hatte.
Als Gutenberg den Buchdruck erfand, hatte er (soweit ich weiß) große Schwierigkeiten mit der katholischen Kirche.Gibt es Individuen, die das Buch der Allgemeinheit zugänglich gemacht haben?
Herr Daimler hat wahrscheinlich unzählige Motoren gebaut, die alle beim Probelauf ihm um die Ohren geflogen sind. Vielleicht wollten die Nachbarn seine Werkstatt schließen? Oder er mußte sich irgendwann besondere Ideen einfallen lassen, um den nächsten Versuch zu finanzieren?
Als Galilei behautete, die Erde würde um die Sonne kreisen, wurde er unter Folter gezwungen, zu widerrufen. Angeblich soll er, sobald er wieder frei war, gesagt haben: "Und sie bewegt sich doch!". Wie ging es weiter?
Der Erfinder der Nähmaschine wurde dafür von Schneidern umgebracht. Heute sind die Schneider friedlicher. Wie kam es dazu?
Allein lebende, unverheiratete Frauen mußten sich früher gegen heftige Anfeindungen durchsetzen (bis zur Hexenverbrennung). Kann man eine individuelle Geschichte finden, wie eine Frau solche Schwierigkeiten gemeistert hat?
Bis vor wenigen Jahren durften Mann und Frau nicht unverheiratet zusammenleben. Gibt es Beispiele für Pärchen, die offen ohne Trauschein zusammengelebt haben und pfiffig mit Schwierigkeiten zurechtgekommen sind?

Gleichgeschlechtliche Paare wurden vor wenigen Jahren noch ermordet oder verfolgt. Heute sind sie offiziell anerkannt, die heute (leider immer noch) existierenden Probleme sind um Größenordnungen geringer als damals. Gibt es individuelle Geschichten von Menschen, die erfolgreich gegen Schwierigkeiten angegangen sind?

Trotz aller Probleme erleben Homosexuelle, Ausländer, Farbige und andere Minderheiten im heutigen Deutschland nach meiner Ansicht ein besseres Umfeld, als es in der Geschichte je existiert hat. Wie haben wir den bisherigen Fortschritt erreicht? Gibt es individuelle Geschichten von Personen, die dazu geholfen haben, Vielfalt in der Gesellschaft als etwas Positives zu begreifen?
Martin Luther King scheint mir ein hervorragendes Beispiel für ein Individuum zu sein, das erfolgreich gegen die Unterdrückung einer Minderheit vorgegangen ist. Es wäre höchst interessant, darzustellen, wie genau er vorgegangen ist.
Auch Gandhi hatte sich geschickt mit den Schwierigkeiten seiner Zeit auseinandergesetzt. Wie genau hat er das gemacht?
Manche Künstler oder andere Selbstdenker im ehemaligen Osten mußten mit Berufsverbot und schwerwiegenden Problemen kämpfen. Gibt es Geschichten von Individuen, die irgendwie damit klargekommen sind?
Derjenige, der die moderne Krankenhaushygiene einführte, wurde von seinen Kollegen zu Lebzeiten nie anerkannt. Er starb verbittert, weil um ihn herum die Kranken weiterhin vor Dreck starben.Gibt es jemanden, der nach ihm kam und der sich gegen den damals vorherrschenden gesunden Menschenverstand der Fachleute durchsetzen konnte? Wie hat er das gemacht?
Viele Kinder empfinden ihre Eltern als "Schwierigkeit", weil diese meist gutmeinend das Kind auf "normale" (ausgetretene) Pfade beruflich oder privat lenken. Es wäre interessant, darzustellen, wie weit heute berühmten Persönlichkeiten in ihrer Kindheit "normalen" Pfaden gefolgt sind. Hatte Edison studiert? Wie war der Berufsweg von Daimler / Benz? Welchen Weg ging der reichste Mann der Welt (Bill Gates)?

 

Wie ging es weiter?

Man weiß von diesen und vielen anderen Geschichten immer nur den Anfang und das Ende:

  • Große Schwierigkeiten am Anfang (bis hin zu Folter und Mord).
  • Wie genau die Lösung ablief, weiß kaum jemand.
  • Aber wir alle wissen, daß diese Schwierigkeiten heute überwunden sind.

Ich möchte am Beispiel konkreter Individuenaus der Vergangenheit und ggf. sogar aus der Gegenwart (mit deren Einverständnis natürlich) deutlich machen, daß es immer wieder Schwierigkeiten geben wird, daß es in der Vergangenheit Lösungen dafür gab und daß der Einzelne etwas bewegen konnte. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir ein paar Leute per E-Mail mit Anregungen/Infos/besser fundierten Details helfen könnten.Außerdem suche ich jemanden, der Interesse hat, ein solches Museum mit mir zusammen aufzubauen und anschließend zu leiten/zu betreiben. Ich hoffe, daß es spätestens Ende 2003 eröffnet werden kann.

Noch ein Gedanke: Viele Probleme sind sehr langfristig und man kann nicht behaupten, daß sie heute schon gelöst sind. Dennoch möchte ich auch solche (heute erst zum Teil gelösten) Probleme in das "Museum der Schwierigkeiten" aufnehmen und darstellen, wie die bis heute erreichten Fortschritte zustande kamen. In solchen Fällen stellt das "Museum der Schwierigkeiten" vielleicht eine wertvolle Ergänzung zu anderen Aktivitäten / Organisationen dar, die an der Weiterentwicklung von Lösungen arbeiten.

Das Buch der Schwierigkeiten

Da das Finden eines passendes Gebäudes länger als erwartet dauert, wollen wir die Zeit bis dahin nutzen und zunächst das "Buch der Schwierigkeiten" herausbringen. Auf der Basis dieses Buches wird es dann - sobald ein Gebäude gefunden ist - leichter, das Museum zu starten. Das Buch wird von mehreren Autoren geschrieben werden, jeder sucht sich passende Personen heraus, recherchiert und schreibt einen Beitrag von 5...15 A4-Seiten Länge pro Person in 12 Punkte-Schrift mit doppeltem Zeilenabstand. Die ersten Beiträge sollen bis zum 1.12.02 fertig sein, werden dann ausgetauscht und gemeinsam besprochen.

Wir beschränken uns auf aus heutiger Sicht eindeutig positive Personen, keine erfolgreichen Verbrecher, keine nicht-erfolgreichen Personen, keine noch-nicht-erfolgreichen Personen. Eine Möglichkeit, akzeptiert positive Personen zu finden, ist, Nobelpreisträger zu recherchieren.

Das Buch soll die Erkenntnis vermitteln,

a) daß es völlig normal ist, Schwierigkeiten zu haben, daß auch berühmte, höchst erfolgreiche Menschen Schwierigkeiten hatten, daß man damit zurechtkommen kann.

b) daß eine gewisse Geduld dazu gehört ("Die Zeit bringt die Wirkung", "kein Bauer zieht an den ersten Weizensprößlingen, damit sie schneller wachsen")

An möglichen Personen hatten wir gesammelt:

a) Historische Personen

Florence Nightingale, Marie Curie, Mutter Theresa, Marion von Dönhoff, Katharina die Große, Agatha Christie, Regine Hildebrand, Hildegard Knef, Marlene Dietrich, Gertrude Stein + Alice Tokla

Picasso, Gutenberg (Katrin will ihn bearbeiten), Einstein (Markus will ihn bearbeiten), Edison, Ghandi, Beethoven, Sokrates, Tolstoi, Van Gogh, Siemens, Bosch, Grundig, Levis, Martin Luther King, Michael Ende (Reinhard will ihn bearbeiten)

b) Lebende Personen

Brigit Bardot, Evelyn Hamann, Reinhard Mohn, Reinhard Mey, Grönemeyer (Elvira will's versuchen), Albrecht-Brüder (Elvira will's versuchen), Arthur Fischer (Fischerdübel), Ritter (Schokolade), Otto (Versandhaus)

c) Lebende Personen, aber noch nicht erfolgreich

In diese Kategorie werden sich viele Leser selbst einordnen wollen. Wir hatten besprochen, daß wir solche Personen nicht aufnehmen, aber im Vorwort auf sie eingehen, daß es sie ja zu allen Zeiten gibt. Auch wollen wir ins Vorwort den Gedanken aufnehmen, daß Frauen erst seit wenigen Jahrzehnten ähnliche Startbedingungen wie Männer haben. 

Weitere Informationen zum Buch der Schwierigkeiten

Das Buchhonorar würden wir nach Beitragen gerecht aufteilen. Um allen Autoren das übliche Autorenrisiko, Problem-der-Findung-eines-Verlags zu nehmen, würde ich folgende Regelung vorschlagen:

a) Ich garantiere allen, die im Buch verwendete Beiträge geliefert haben, ein Minimum-Honorar in Höhe von z.B. 500 Euro pro Beitrag über eine Person. Ich schätze, daß wir so um die 20...30 Personen vorstellen sollten. Die Auswahl, welcher Beitrag veröffentlicht wird, muß ich mir natürlich vorbehalten. Alle Autoren werden genannt, es wird also ein Buch von mehreren Autoren.

b) Wenn sich ein normaler Buchverlag findet, der das Buch auf eigene Kosten und Risiken veröffentlicht und ein Honorar zahlt, dann geht das Autorenhonorar des Buchverlags zunächst an mich bis ich die unter a) genannte Summe zurück habe. Sobald das der Fall ist, werden eventuelle weitere Honorare unter den Autoren aufgeteilt linear nach dem Anteil, den ihre Beiträge am Gesamtbuch haben (wie a)).

c) Wenn sich kein normaler Buchverlag findet, dann verlege ich es im Eigenverlag bzw. bezahle einen Verlag dafür, daß er das Buch veröffentlicht. In dem Fall tun wir so, als ob mein Eigenverlag pro Buch
5% des Endpreises als Autorenhonorar zahlen würde und verfahren wie unter b). Falls diese 5% weniger sind als das, was ein normaler Verlag zahlen würde, dann halte ich das für gerechtfertigt, weil ich ja auch
ein viel höheres Risiko trage und viel mehr eigene Arbeit bei einem Eigenverlag aufwenden muß, als wenn es ein normaler Verlag macht.

Ergebnis wäre, daß Ihr _sofort_ damit starten könntet, Beiträge für das Buch zu schreiben. Um unnütze Arbeit zu vermeiden, könntet Ihr immer zunächst eine Kurzfassung machen und mit mir abstimmen.




Das "Museum der Schwierigkeiten" ist ein Projekt von Reinhard Wiesemann, Antonienallee 1, 45279 Essen und vielleicht bald ein paar engagierten Menschen, die mitmachen - Kontaktmöglichkeit: Siehe oben.

 

zurück zur Beschreibung des Projekts "Arbeiten/Leben - das Unperfekt-Haus"